Die Zukunft des Städtebaus
nachhaltiger gestalten

Immer mehr Länder streben eine emissionsarme Wirtschaft an – Nachhaltigkeit ist heute wichtiger denn je. Die Baubranche ist in puncto Nachhaltigkeit vor besonders anspruchsvolle Herausforderungen gestellt. Transport- und Rohstoffkosten sowie Deponie- oder die kommende CO2 - Steuern unterstützen den Wandel zu nachhaltigen Lösungen – und WICONA ist mit einem innovativen neuen Produkt von Hydro hier federführend.

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Aluminium: eine recycelbare, langlebige und zuverlässige Lösung


Aufgrund steigender Nachfrage nach Wohnraum braucht der Architekt von heute eine hochentwickelte Lösung.


Vor diesem Hintergrund hat WICONA neue Aluminiumlösungen entwickelt, die den modernen Städtebau nachhaltig beeinflussen wird. Ein neues, wieder und wieder recycelbares Produkt verwandelt Materialien aus dem Rückbau von Gebäuden in nachhaltige Bausteine, die Generationen überdauern.


So funktioniert es


HYDRO – mit deren Marke WICONA - recycelt Altaluminium und führt es zurück in den Produktionskreislauf. Dieser Prozess wird als Kreislauf-Wirtschaft oder auch „Circular Economy“ bezeichnet. Dies schont zugleich wertvolle Aluminiumressourcen, da diese oftmals aus dem Rückbau 30, 40 oder 50 Jahre alter Fenster und Fassaden sind, welche dann als „Urbane Mine“ dienen.


Derzeit haben Systemlösungen, die sich diese Methode zunutze machen, mit zertifizierten und garantierten 75 % den höchsten Anteil an recyceltem Altaluminium auf dem Markt. Aktuelle EPDs (Umwelt-Produkt Deklaration basierend auf Lebenszyklus-Berechnungen LCAs) der HYDRO weisen sogar schon bis zu 82% EoL – Material aus. Altaluminium, das auch als End-of-Life-Aluminium bezeichnet wird, würde anderenfalls vermutlich in anderen Bereichen, wie Motorblöcken oder anderen Guss-Anwendungen genutzt und somit nicht mehr der Wiederherstellung eines modernen Fensters oder einer hochwärmedämmenden Fassade zur Verfügung stehen. Jedes WICONA-Produkt, mit Hydro CIRCAL 75R ist rückverfolgbar und wird unabhängig zertifiziert.


„Urban Mining“ hat heute eine deutlich bessere CO2-Bilanz als die traditionelle Rohstoffgewinnung. Pro Kilogramm recyceltem Aluminium fallen etwa 2,3 kg CO2 an – sechsmal weniger als der weltweite Durchschnitt bei der Primärgewinnung im Bauxitabbau. Darüber hinaus erfordert die Aluminiumherstellung aus Recyclingmaterial nur 5 % des ursprünglichen Energieeinsatzes.

©WICONA/Mediashots

Fornebuporten, Norway - ©Hufton+Crow

Warum Aluminium?


Aluminium ist mit einer der zuverlässigsten Baustoffe auf dem Markt. Es ist leicht, rostfrei, statisch beanspruchbar und es lassen sich auch komplizierte Querschnitte einfach herstellen.


Aluminium ist ferner ausgesprochen hochwertig und pflegeleicht. Es erfordert keine spezielle Behandlung gegen Bewitterung, Korrosion oder Pilzbefall. Und es ist zudem das dritthäufigste auf der Erde vorkommende Element. Diese Eigenschaften bieten bei der Beschaffung von Rohmaterialien eine wertvolle Zeitersparnis, die Aluminium zu einer bevorzugten Lösung für städtische Bauprojekte macht.


Erfüllung gesetzlicher Auflagen


Aufgrund verschärfter Umweltschutzgesetze in vielen Ländern müssen für zahlreiche größere Bauprojekte spezielle Nachhaltigkeitspläne erstellt werden. Bauleiter müssen vor Ort beispielsweise Entsorgungsauflagen für Bauabfälle einhalten und können im Rahmen dieser Auflagen nachhaltige Materialien berücksichtigen.


Darüber hinaus ist auch ein erfreulicher Aufwärtstrend bei nachhaltigen Baulösungen zu verzeichnen: zwischen 1999 und 2008 stieg der Anteil recycelter Bau- und Abbruchabfälle von 35 auf 61 %. Dies ist teils auf Ziele zurückzuführen, die von großen supranationalen Organisationen wie der Europäischen Kommission festgelegt wurden. Die Abfallrahmenrichtlinie 2008 sah beispielsweise vor, bis zum Jahr 2020 70 % aller Bauabfälle zu recyceln – eine Richtlinie, die 1975 erlassen und 1991 und 2006 maßgeblich geändert wurde.

Aluminium im Bauwesen weißt sogar Recyclingraten von über 90% aus. So werden z.B. in Deutschland jährlich mehr als 100.000 Tonnen Aluminium aus dem Rückbau von Gebäuden gewonnen.

©WICONA/Mediashots


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